Sonntag, 20. November 2011

We made the east coast!!!

Welcome to the tropics stand schon auf unserem Whitsundayflyer. Als wir jetzt aber von Townsville aus zu unserem Abenteuertrip nach Magnetic Island aufgebrochen sind, haben wir das natuerlich nicht bedacht. Tagsueber auf der Insel wandern und nachts an einem einsamen Strand im Schlafsack schlafen. Klingt gut und guenstig. Eine Nacht haben wir es auch geschafft, in der aber auch schon so ziemlich alles schief ging. Voellig fertig kommen an unserem Schlafplatz i_______________________________________________________________________________________________________n Alma Bay an. Bei gut 35C sind wir auf der Inse rumgewandert, zu Straenden an denen man nicht ins Wasser darf… Unsere gut versteckten Rucksaecke warten schon auf uns. Nikolaj oeffnet seinen Rucksack… und er ist voller Ameisen. Aus seinem Honig waren ein paar Tropfen ausgelaufen. Wir lachen noch und schnipsen hunderte Ameisen aus seinen Sachen. Ich oeffne meinen Rucksack und ein ekliger Sud kommt mir entgegen. Mein erster richtiger Kaese seid Wochen ist ausgesudet. Igitt. Ich hebe ein paar sudige Sachen hoch und sehe eine eklige rote Pampe. Mein Marmeladenglas ist kaputtgebrochen. Scherben, Sud und Gelee haben sich zu einer abartigen Masse um meine Sachen vereint. Ich versuche alles zu saeubern und schon kommt eine Horde Ameisen an und belagert meinen Rucksack…

Die naechste Nacht suchen wir uns einen anderen abgelegenen Strand. Nach einer anstrengenden Wanderung kommen wir an. Es ist wunderschoen und einsam. Ich oeffne meinen Rucksack und es tropft mir entgegen. Meine Milch ist ausgelaufen. Ich versuche mich nicht zu aergern als auf einmal auch wieder alles voller Ameisen ist. Ich schaue mir den Schlamassel an und ploetzlich beginnnt es zu tropfen, dann zu schuetten…wir sind ja in den Tropen. In kurzer Zeit sind wir klitschnass und unsere Sachen auch. Wir haben genug. Sind nass, verschwitzt, besudet mit Milch und tote Ameisen kleben ueberall. Wir wandern alles zurueck und suchen uns einen Campingplatz. Alles wird zum trocknen ausgebreitet und wir ziehen wieder zu einer Wanderung los. Auf dem Rueckweg bricht ein richtiger Topenschauer aus. Baeche von Regenwasser fliessen die Strasse entlang. Unsere Sachen! Wir rennen zu unserem Rucksaecken doch es ist zu spaet. Es ist dunkel und alles ist triefnass. Auch der Schlafsack. Ich setze meinen Rucksack auf und merke zu spaet das er, und nun ich voller Ameisen ist. Noch stunden Spaeter finde ich immer mal wieder welche in meinen Haaren oder auf meinem Arm. Bedauernswert nass und triefend betteln wir die Rezeption um zwei guenstige Betten in einer Huette an. Wir bekommen auch welche. Endlich duschen und trocknen.
Als wir uns am naechsten Tag fuer 15Dollar Stingersuits ausleihen und zu mehreren “tollen” Schnorchelorten wandern, es so trueb ist, dass man nicht mal einen Meter weit sehen kann und schnorcheln unmoeglich ist, haben wir genug. Wir nehmen die naechste Faehre zurueck.
… und die Moral von der Geschichte: Wildcampen in den Tropen in der Wetseason ist keine gute Idee.


Das sind die Drogenopfer von Magnetic Island. Suess und faul sitzen sie in den Baeumen. Sie essen so viel Eukalyptus, dass sie high sind. Ihre Babies setzen sie waehrend sie ihren Rausch ausschlafen oben in die Baumkrone. Da hocken sie dann, sehen weich und plueschig aus und warten. Was fuer Eltern^^


                                Die groesste Gefahr auf Magnetic Island: Kokusnuesse



Von Townsville sind wir nach Mission Beach gefahren. Die Mission war Geburtstag feiern. Nikolaj ist 20 geworden und an seinem Geburtstag skydiven gegangen!! (ach bin ich neidisch). Aus 14.000feet ist er mit 60sek freefall aus einem Flugzeug gehuepft und am Strand gelandet. Mission Beach ist der beliebteste Skydive Ort in Australien. Es ist ungewoehnlich am Strand zu landen und die Natur ist einfach der Wahnsinn. Der Regenwald geht direkt ins Meer ueber und im Meer beginnt das Great Barrier Reef. Paradisinseln liegen vor der Kueste (die irgendwelchen Promis gehoeren und keiner weiss wer es ist) und waehrend des Flugs kann man die Schildkroeten und Haie im Wasser sehen, wenn man Glueck hat.





Natuerlich mussten wir auch Ausfluege in den Regenwald machen. Auf dem Weg dorthin verlaufen wir uns. Wir fragen Einheimische nach dem Weg und wie immer lohnt es sich u fragen. Sie erklaeren uns den Weg zu einem Wasserloch in einem Creek, mit kristallklarem Wasser, mitten im Regenwald. Wir schauen aengstlich. No Crocs sagt er lachend.


Im Regenwald sieht es aus wie in jurrassic park. Es fehlen nur noch die Dinos. Und die gibt es auch. 100 der letzten 400 Cassovaries auf der Welt leben hier. Es sind riesige Voegel, die wie Dinosaurier aussehen und vom aussterben bedroht sind. Zu nahe kommen sollte man ihnen aber nicht, da auch ihre Krallen Dinoartig gross sind. Generell achtet man lieber genau darauf wo man hingeht. Am liebsten spinnen die Tellergrossen Spinnen ihre Netze naemlich ueber den Weg. Dann laeuft man mit dem Kopf in eine Netz, schaut panisch auf und guckt in das haessliche Gesicht einer abartig grossen Spinne. Hat man beim Wandern Hunger, bedient man sich einfach an den Mango-und Bananenbaeumen oder sucht sich eine Kokusnuss am Strand. Paradisisch.


Was ist abartiger: Das Fisch-Vieh das das Muecken-Vieh gefangen hat oder andersherum? Es war ueberings groesser als meine Hand und laut wie ein Hubschrauber, wenn es fliegt. Ist das noch normal, das Muecken so gross sind das sie Fische erlegen??!





Am Abend von Nikolajs Geburtstag ist dann dieses Foto entstanden... mit einer Wunderkerze. Happy Birthday.


Mission Beach war unser letzer Stopp vor Cairns. Jetzt sind wir in Cairns, was heisst das wir die Ostkueste endlich geschafft haben. Ich habs ja selbst kaum noch geglaubt. Jetzt ist das paradisleben vorbei und wir werden arbeiten. Endweder als Tellerwaescher wenn man Glueck hat (ja glueck), oder auf einer Bananenfarm in der Naehe von Cairns. Das waere die schlechtere Option, weil Nikolaj dann taeglich Bananenstauden mit dem Gewicht von mir (er trainiert schon mich rumzutragen im Hostel) schleppen muesste. Das ist eigentlich so ziemlich der haerteste Job in Australien. Aber man verdient gut und da es hier kaum Arbeit gibt ist es besser als nichts… jetzt klappern wir taeglich alle resturants in cairns ab, telefonieren unsere Handykarten leer und suchen stundenlang auf websites nach einer Arbeit.
Bis bald <333

1 Kommentar:

  1. :D:D Das klingt alles so lustig. Ich musste so lachen als ich das alles gelesen habe... :D ihr armen. die bilder sehen aber trotzdem richtig toll aus!! schlechte tage gehoren nunmal auch dazu.. bei uns wurde uberings gerade vor unserem hostel in panama city einer erschossen... jetzt traue ich mich nicht mehr raus...

    ich wunsche dir ganz viele GUTE und AMEISENFREIE tage. ich hab dich lieeeeeeeeeeeeeeeeeeb

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