Hallihallo.
Noch immer halte ich mich an der Ostkueste auf und reise mit dem Nikolaj von einer kleinen Stadt in die andere. Nachdem wir erst immer nur zufaellig zum gleichen Ort gereist sind geben wir es nun zu: wir sind Travellpartner, zumindestens momentan. Eine Woche sind wir in Noosa geblieben, haben fuer free Accomondation die Toiletten geschrubbt und unglaubliche Sonnenuntergaenge gesehen. Im Noosa National Park konnte man ausserdem Wale beobachten, die gerade an der Kueste vorbeiziehen.
Danach ging es weiter nach Rainbowbeach. In Rainbowbeach hat man Zugang zum Great Sandy Nationapark. Auf einer riesigen Sandduene kann man mit Bodyboards den Sand hinuntersurfen. Die Felsen am Strand bestehen alle aus Sand und haben die unterschiedichsten Farben und Farbschichten. Daher hat Rainbowbeach seinen Namen.
Von Rainbowbeach sind wir weiter nach Hervey Bay, dem Tor zu Fraser Island. Fraser Island ist die groesste Sandinsel der Welt. Es gibt kristallklare Regenwasserseen, steile Felsklippen, wuestenartige Sandduenen, kilometerlange Straende, Regenwald, Fluesse aus dem man trinken kann, Sand mit dem man sich waschen und seine Zaehne bleichen kann, ein Meer im dem man nicht schwimmen kann, weil es so wild ist, ein Schiffswrack und Dingos. Angeblich.
Die Insel ist so riesig das man ein Auto braucht und man kann nur ueber Sand fahren, also braucht man ein 4WD Auto. Wir haben eine Tour gebucht und sind mit 4 Autos, mit jeweils 7 Leuten und einem Leader im ersten Auto ueber die Insel gefahren. Leider durften wir nicht selbst fahren, weil wir nicht 21 sind, also mussten wir unser Leben und unser Versicherungsgeld einer Hollaenderin anvertrauen, die selbst im 2WD Hilfe beim schalten brauchte. Mehrmals sahen wir unser Geld aus dem Fenster fliegen, aber letztendlch ist alles gut gegangen, selbst durch den weichen Sand auf dem Strand und ueber Baeume durch den Regenwald.
Unser Grueppchen. Aussnahmsweise waren die Deutschen mal in der Unterzahl Roule Number One is: Always speak english. If you talk in your own language, get the fuck out of here^^
Bis vor kurzem hat es auf Fraser noch gebrannt, weswegen es an manchen Stellen aussah, wie ein unheimlicher Herstwald, oder auch wie der Weg zur Hoelle. Schwarze, tote, zerstoerte Baeume und Pflanzen und dazwischen der weisse Sand.
Durch den Hoellenweg gelangte man ins Paradise. Lake McKenzie. Schneeweisser Sand und kristallklares Wasser. Natuerlich mussten wir darin schwimmen auch wenn das Wetter nicht mitgespielt hat. Also badeten wir bei Regen unter tiefschwarzen Gewitterwolken im Paradiessee. Waehrend des Schwimmens kann man einfach mal ein Schlueckchen frisches Wasser trinken.
Die Sandduenen auf Fraser sind so weitlaeufig das man witzige Bilder machen kann, oder auch 2 Stunden rumirrt, ohne Lake Wabbi, den gruenen See in der Wueste, zu finden. Der ist so tief das es zwei Jahre dauerte einen toten Japaner zu finden, weil die Taucher nicht so tief kamen um seine Leiche zu finden.
Im Elicreek kann man auch schwimmen. Es ist ein Fluesschen im Regenwad, der ins Meer fliesst. Er ist ca. einen Meter tief. Man kann sich einfach in das Wasser legen und sich treiben lassen. Die leichte Stroemung treibt einen den ganzen Auslaeufer entlang.
Das Schiffswrack von Fraser Island
liegt seit Jahren einfach irgendwo auf dem kilometer langen Strand rum, der wie eine Autobahn stark befahren ist. Bei Flut wird es umspuelt und ist sehr fotogen..
Das sind die Champaign-Pools. Der Name erkaert sich von selbst. Die Wellen kommen bis in die Pools, weswegen das Wasser schaeumt und blubbert, wenn man darin schwimmt.
Es gibt grosse Regenwadflaechen. Die Pflanzen sind unglaublich schoen, gruen und kontrastreich gegenueber dem verbrannten Teil. Links ist ein echter Avatarbaum und rechts ist ein Fluss der durch den Wald fliesst. Er ist so klar, dass man ihn fast nicht sieht, obwohl er recht tief ist.
Das war Fraser Island. Die Insel auf der es die gefaehrlichen Dingos geben soll, weswegen man nur mit einem Peeing-Parnter, bewaffnet mit Dingostick pinkeln gehen darf. Wir haben leider keinen wilden Dingo gesehen, obwohl wir Nachts bewaffnet auf Suche gingen. Geschlafen und gekocht haben wir in Zelten in einem Camp. In andern Camps habe die DIngos den Leuten den Alkohol geklaut.
Es war eine tolle Erfahrung und wir haben einiges gelernt. Vorallem hollaendische Schimpfwoerter...
Bis bald. Ich hab euch gern. <333 Laura















Was für ein spannender Eintrag von dir... Danke!! bitte schreib weiter so lange und fesselnde Blogs ! ;) Ich vermiss dich <3
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